Umweltmedizin | Verkehrsmedizin



Umweltmedizin ist eine Zusatzbezeichnung, die ergänzend zur fachärztlichen Qualifikation z.B. im neurologischen und psychiatrischen Bereich erworben werden kann. Sie beschäftigt sich mit gesundheitlichem Belangen, die in der Folge von Umweltfaktoren bzw. von Umweltbelastungen, auftreten können. Dabei sind biologische, (bio-) chemische, (bio-) physikalische, aber auch psychosoziale Stressoren (Beruf, Partnerschaft, Schule, Familie und biografische Belastungsfaktoren) zu berücksichtigen. In der Prävention von Schäden, in der Epidemiologie, aber auch in der Erfassung und Behandlung von entsprechenden umweltassoziierten Erkrankungen wird der Umweltmediziner gegebenenfalls aktiv.

Im Speziellen das nervenärztliche Fachgebiet betreffend, sind Stimmungsveränderungen, Fatigue, Nervenschäden, hirnorganische Beeinträchtigungen (Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen) in der Folge toxischer Einwirkungen Thema umweltmedizinischer Diagnostik und Behandlung. Individuelle Empfindlichkeiten von Betroffenen müssen dabei gegenüber oft komplexen äußeren Einflüssen abgegrenzt werden. Durchaus kritisch zu betrachten sind in diesem Zusammenhang z.B. das MCS (Multiple Chemical Sensitivity) - Syndrom, das Sick-Building-Syndrom oder ähnliche komplexe Störungen, die schwer einzuordnen sind. Psychosomatische Aspekte sind stets zu berücksichtigen, ebenso wie psychiatrische Erkrankungen.

In der Umweltmedizin wird ein durchaus bedeutsames Problemfeld bearbeitet; die Prävalenz umweltmedizinische Erkrankungen insgesamt wird auf 5% aller EU-Bürger geschätzt (environment and health action plan 2004 bis 2010 (EU 2004)).

Bis heute sind umweltmedizinische Leistungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert.


Verkehrsmedizin


Verkehrsmedizin ist eine Zusatzbezeichnung, die zusätzlich zur fachärztlichen Qualifikation im neurologischen und psychiatrischen Fachgebiet erworben werden kann.

Gegenstand einer verkehrsmedizinischen Untersuchung und Begutachtung ist die Frage, inwieweit Erkrankungen auf nervenärztlichem Fachgebiet, Behinderungen bedingt durch psychische oder neurologisch-körperliche Störungen, die Befähigung, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen, beeinträchtigen können. Auch der Einfluss von Medikamenten, ggf. von Drogen, allgemein Suchterkrankungen werden verkehrsmedizinisch beurteilt.

Insbesondere die Parkinson-Erkrankungen, die Demenzen, die Epilepsie, aber auch die Multiple Sklerose neben den Folgen von Schlaganfällen, auch psychiatrische Störungen werden in unserer Praxis verkehrsmedizinisch beurteilt. Wir verfügen neben den vollständigen neurophysiologischen und dopplersonographischen diagnostischen Möglichkeiten auch über eine spezifische testpsychologische Ausstattung zur Erstattung fundierter Gutachten.

Die Leitlinien zur Kraftfahreignung, sind Grundlage der verkehrsmedizinischen Begutachtung und Beurteilung oft komplexer Sachverhalte.


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